Dienstag, 29. September 2009

James Bond.









an einem sonntag abend hing ne pussie,
an einer geilen, willigen tussie.
die tussie war ganz blöd und blond,
sie wurd die bettgefährtin von james bond.
oh nein, der james, der war nicht blöde,
sein leben war nur ziemlich öde.
er musste kämpfen mit spionen und agenten,
er war frustriert und wollt sein leben in andere bahnen lenken.
dabei half ihm ne andere tolle frau,
sie war nicht hübsch, doch ganz schön schlau.
der james, der konnt sein leben noch umgestalten,
dank dieser frau, sie war ganz ungehalten.
darum hat sie die kraft gehabt, ihn anzuschreien,
den bond, den james, aus der gefahr zu befreien.
drum ihr männer achtet nicht auf die schönheit so sehr,
achtet auf die liebe, denn die zählt viel mehr.





die Schlange an der Stange








in der boobsie bar, an einer stange,
hing eine blondgefärbte *schlange*,
sie hatte brüste wie eine kuh,
und sie war so stolz drauf, wie auf ihre hochhackigen schuh.
ihr gehirn war ganz klein, doch das störte nicht,
die männer liebten sie, am liebsten bei ausreichend licht.
sie wollten sie haben, aufm tisch oder im bett,
denn die *schlange* war gelenkig, denn sie war nicht fett.
dass sie kaum besass ein hirn war egal,
denn der mann hat ja auch keins, höchstens in seinem genital.
drum gehen alle schlangen gerne zum chirugen zur op,
um sich die brust zu tunen oder zu richten den kleinen zeh.
nun denkt nicht schlecht von der gelenkigen schlange,
sie erfreut schliesslich die männerwelt an einer silbernen stange.
seid nicht erbosst ihr intelligenten frauen, grämt euch nicht,
denn ohne diese schlangen müsstet ihr mit euren männern schlafen bei licht.
also seid dankbar und ermutigt eure kerle in diese bar zu gehen,
um euch nicht mehr zu quälen und dort ihren mann zu stehen.
ihr könnt dann in ruhe sein geld ausgeben beim einkaufen
und euer mann fragt nicht mehr nach, denn er ist ja beim geiern und saufen,
danach wird noch ein nümmerchen geschoben, oder auch zwei,
und dann, glaubt es mir, ist die nacht auch schon fast vorbei.
die frau ist der schlange so dankbar für ihren einsatz bei ihrem mann,
sie lebt jetzt glücklich und zufrieden wie man es nur ohne mann kann.





der Herbst ist da.


wenn fröhlich im winde die blätter fallen,
vom baume mit viel getöse und knallen,
wenn man das wetter spürt in den knieen,
wenn die vögelein gen süden ziehn,
wenn die leute ferne reisen buchen,
wenn jagdhunde unter laub kleine igelein suchen,
wenn der grog bei festen beliebter ist als wein,
wenn im laden die süssigkeiten musikalisch begleitet werden mit *oh kinderlein...*,
wenn die socken immer dicker werden,
wenn das ganze ungeziefer draussen anfängt zu sterben,
ja liebe leute, dann ist es soweit,
der herbst ist da, macht euch für weihnachten bereit.






Hase und Nuss.


ein hase und eine nuss,
kamen zu dem entschluss,
sich zu vereinen mit einem kuss,
da wurd aus ihnen die hase(l)nuss.
ja, es stimmt, es hiess erst hasenuss,
das L kam erst später dazu, welch stuss
es wollte halt in die mitte von hase und nuss.
erst wollte das niemand, es gab viel verdruss,
doch dann gab man nach und nun ist schluss

Samstag, 26. September 2009

die Flusen.





an einem warmen, weichen busen
hingen links und rechts zwei flusen.
dass sie dort hingen war ungewollt,
die dame hat sich mit der brust auf dem teppich gerollt.
doch sei es wie es sei,
die flusen waren nicht mehr frei,
sie mussten auf den brüsten kleben,
dabei wollten sie doch nach höherem streben.
sie wollten heiraten, sich vermehren, oder studieren,
doch nun mussten sie sich auf diesem podium präsentieren.
sie nahmen es hin mit einem lächeln und nem zwinkern der augen,
dann kam die frau mit einem tuch, sie konnten's kaum glauben,
denn sie wurden abgewischt, so ohne überlegung und herz,
nun lagen sie auf dem boden...nein ich mach keinen scherz,
der staubsauger tilgte sie aus dem leben hinweg,
es tut mir leid für die flusen, die frau hielt sie für dreck.
was soll ich sagen, friede ihrer asche,
vielleicht wird aus ihnen ja im nächsten leben eine tasche.





Freitag, 25. September 2009

der Vampir.









wenn die fledermaus erwacht,
dann ist es meist schon mitternacht,
dann kommt die gier nach rotem blut,
es fliesst durch die adern wie feurige glut.
ich rede nicht von dem kleinen, putzigen tier,
nein, die rede ist von einem blutrünstigen vampir.
er fliegt jeden abend nach sonnenuntergang,
auf der suche nach menschenblut, durchs weite land.
er erfreut sich am schreien, am wimmern und klagen,
das hält ihn am untoten leben an den nächten und tagen.
der sarg ist sein bett, sein haus, sein domizil,
dort liegt er bei tage und schläft dann sehr viel.
ein pflock, ein kreuz oder weihwasser können sein dasein beenden,
wir sollten auf der hut sein, wenn der tag in die nacht sich wird wenden,
denn dann ist er nicht weit, nosferatu, der könig der nacht,
vielleicht lauert er schon hinter der nächsten ecke auf dich, also halte wacht,
damit dein leben nicht endet ohne blut in den adern, den feinen,
die uhr schlägt mitternacht, geh nicht mehr raus, bleib daheim bei den deinen,
dann kommst du nochmal davon, wird kein unglück dir geschehen,
uuuh, ich hab grad eine riesige fledermaus am fenster vorbeifliegen sehen.
mach es nicht auf, dann kann auch niemand durchs offene fenster kommen,
dann wird dir auch nicht dein blut und dein leben genommen.







Donnerstag, 24. September 2009

Harry Potter.










es sass der harry potter
auf einem haufen modder.
wieso sass er da so verhext?
er hat vergessen seinen text.
da kam der professor dumbledore
und flüsterte ihm was in sein ohr.
da lachte harrys kleines herz,
vergessen war der kurze schmerz,
ein zauberspruch und lord voldemort sein ende fand,
bevor dem potter abermals der text entschwand,
trotzdem strahlte hermine und der rest der zauberschule,
ein hoch auf harry potter, er ist der einzig wahre *coole*








Mittwoch, 23. September 2009

der Lemming.


ein lemming sass am rand der klippe
und wünschte sich er hätt ne strippe,
so könnte er sich runterhangeln und müsste nicht springen,
er wollte doch leben und nicht mit den engelein singen.
doch weit und breit kein seil in sicht,
was sollte er tun, sein herz fast zerbricht.
alle freunde und anverwandte waren schon im kalten nass,
doch er wollt der tradition nicht folgen, was sollte denn das?!
hinter ihm kam schon die nächste gruppe zum springen bereit,
er hatte angst mitgezerrt zu werden, aus vollem halse er schreit.
keiner beachtete ihn, keiner nahm in wahr,
alle folgten ihrem trieb, alle waren im gehirn ganz starr.
einzig unser kleiner lemming dachte über die folgen nach,
er wollte doch noch eine familie gründen, nicht im wasser landen ganz brach.
da sah er neben sich diese süsse lemmingfrau,
auch sie wollte nicht springen, im magen war ihr ganz flau.
beide machten sich auf, hand in hand ein seil zu suchen,
um der tradition zu folgen, die klippe zwar zu verlassen, aber nicht zu sterben unter fluchen.
sie fanden ein seil, das ein bergsteiger verloren hatte,
so konnten sie beide die klippe hinabgleiten und landeten im nass wie eine wasserratte.
sie hatten ihr leben gerettet, die tradition fast beibehalten, oh welch eine wonne,
nun konnten sie eine familie gründen, für beide schien noch eine weile die sonne.
im nächsten jahr, wenn die kommende generation schon gross genug,
dann konnten sie ja springen, dann war ihr leben erfüllt, dann wollten sie folgen dem lemmingzug,
dann würden sie sich bei ihren pfötchen nehmen,
die tradition sollte ja richtig bewahrt werden, nur nicht gleich, sie hofften ihr könnt verstehen.
doch erstmal wollen wir beiden ihr glück noch gönnen, ihnen nicht misstrauen,
im nächsten jahr springen sie dann gemeinsam in den lemminghimmel, dem blauen.








Donnerstag, 17. September 2009

Ottilie, Mimi und der Einbrecher.


ottilie sitzt mit ihrer katze mimi,
vorm fernseher und schaut nen krimi.
der ist so spannend, dass beiden der atem stockt,
was sogleich einen gemeinen dieb anlockt.
denn der bemerkte, dass ottilie und mimi nur in die glotze schauen,
da schleicht er sich unbemerkt in die wohnung und wollte klauen,
der armen frau ihr gesamtes geld,
was gibt es doch für gemeine menschen auf der welt,
doch der dieb hat nicht gerechnet mit mimi der schlauen,
sie fängt an zu fauchen und sich mit buckel vorm fernseher aufzubauen,
ottilie wundert sich, das hatte ihre katze noch nie getan,
da musste was faul sein, dass war nicht nur der wahn,
sie nimmt sich den teppichklopfer und hält ihn fest in der hand,
da sieht sie schon den schatten von dem dieb an der wand,
und als dieser kerl kommt ins zimmer hinein,
da stellt sie dem fiesling einfach ein bein,
da fällt er hin und weiss, er hat verloren,
gleich würde die gerechtigkeit ihn einholen,
mimi zerkratzt dem dieb voll wut das gesicht,
ottilie schlägt mit dem teppichklopfer so lange zu, bis er bricht.
der einbrecher rennt so schnell er nur kann von dannen, will nie wieder klauen,
tja, leg dich niemals mit einer frau und ihrer katze an, wenn sie einen krimi schauen.






der kleine Frosch.


ein kleiner frosch sass quakend am teich,
er war nicht arm und auch nicht reich,
er war nur grün und furchtbar allein,
denn alle frösche wurden verwandelt in stein.
nur der kleine frosch konnte sich retten,
er schlief friedselig hinter ein paar kletten.
wer hatte den fröschen das angetan?
die böse storchenhexe mit einem zaubertrank aus lebertran.
sie wollte sich rächen weil froschmama ihr kind nicht hergeben wollte,
da mussten alle dran glauben, ausser das froschkind, das sass nun da und grollte.
wie könnte der kleine seine familie befreien aus dem stein?
er hatte keine kraft, denn er war doch noch so klein.
aber er war schlau, viel schlauer als die ganze familie es war,
er schaute sich um, aber zum glück war die storchenhexe nicht mehr da.
der kleine frosch baute eine froschattrappe aus kletten, laub und klee,
er setzte den falschen frosch auf ein seerosenblatt mitten im see ,
da kam die hexe angeflogen und wollte auch diesen verwandeln in stein,
doch sie und der falsche frosch waren zu schwer und vielen in den see hinein.
die böse storchenhexe konnte nicht mehr wegfliegen, ihr gefieder wurd nass,
so ging sie jämmerlich kreischend unter im see, den kleinen frosch freute das,
denn als die hexe tot war und im see ihr grabe fand,
da wurden alle frösche wieder zu fleisch wie von geisterhand.
ach war das eine freude, die frösche quakten vor seligkeit die ganze nacht,
nun wisst ihr auch warum die frösche quaken aus voller brust, mit ganzer macht
und sollten sie eines tages nicht mehr quaken bei tag und bei nacht,
dann hat die hexe sich befreit aus ihrem nassen grab und alle frösche umgebracht.





Dienstag, 15. September 2009

the drunken frau.







at the häuserecke i see diese frau,
she is so stupid und auch so very blau,
she torkelt like a dog under narkose,
and the bier she schlucks out of the dose.
that she noch stehen kann is a very big wunder,
da comes ihr mann and gives her zunder,
left and right the hand is klatsching on the wange,
the woman schreit, doch not more lange,
because a laterne is crossing her weg,
she stösst sich the head, falls down, now is alles to late.
in the hospital she wakes up with a schädel heavy like a stein,
auch the magen is sich drehing, alles will out and nothing mehr rein.
slowly is coming the erinnerung wieder,
the life is crawling zurück durch sämtliche glieder.
she swears her husband nie wieder zu drunken,
he würd her gerne glauben, makes sich his eigene gedanken,
ob es wohl better wär the wife in a klinik zu bringen for an entzug,
doch eh er sichs versieht is she schon on the way nach mallorca with the next flug.
dort drinks sie sich through all the lokale and kriecht bis to the next corner in ihrer not,
dort legt sie sich down, sleeps ein and als the morning sun is going auf, she is tot.
don't drink too much, sonst goes it dir wie dieser frau,
dann bist du soon dead, please sei not so stupid, sondern schlau.









Sonntag, 13. September 2009

Herbst.


es ist herbst, die luft recht kühl,
gestern war es doch noch schwül.
morgens kalt, nachmittags hitze,
was soll ich anziehen, dass ich nicht schwitze.
die blätter auf den boden fliegen,
wenns regnet, rutscht man aus und bleibt erstmal liegen.
wenn man glück hat, ist nichts gebrochen, nichts ist kaputt,
man ist nur dreckig und sieht aus wie ein haufen schutt.
aber wenigstens kann man nachts wieder schlafen unter der decke im bett,
man wird nicht mehr vom eigenen saft eingehüllt, ach das ist so nett.
die zeit der kreischenden kinder draussen ist vorbei,
nun können sie wieder die eltern nerven, ich mach einen freudesschrei.
die fenster können wieder zu bleiben, ohne das man erstickt,
kein krach mehr des nachts, wenn eine fete die säufer erquickt.
endlich freuen sich die pflanzen, sie kriegen wieder wasser zum leben,
die trockenheit ist vorbei, nun kann man wieder weihnachten zustreben.
lang ists ja nicht mehr, dann hört man wieder tagein und tagaus,
die immer gleichen weihnachtslieder, von wham *last christmas*, welch graus.
doch bis dahin ists ja zum glück noch etwas zeit,
ich geh jetzt mal raus, mach mich für den blätterkampf unter meinen schuhen bereit.







Samstag, 12. September 2009

bei Hempels...ein Messieschicksal.


bei hempels unterm sofa,
da lag sogar ein mofa.
wie kam das mofa da hin?
es hat geklaut, der hempel's tim.
bei hempels unterm bett,
da lag ein grosses brett.
was soll das brett denn da?
das weiss nicht mal mehr hempel's papa.
bei hempels in der wanne,
da liegt ne nadellose tanne.
was macht die tanne da so bloss und nackt?
sie wurd vergessen beim letzten weihnachtssachenwegwerf-akt.
bei hempels auf dem klo,
da will keiner mehr parken seinen po.
warum? das fragt ihr wirklich ernsthaft? oder nicht?
das kann ich nicht sagen, sonst übergeb ich mich.
bei hempels in der küche,
da gibts die wiederlichsten gerüche.
von was stinkt denn die küche wohl so sehr?
weil der müll sich dort stapelt, immer höher, immer mehr.
bei hempels im flur,
da werd ich verrückt und stur.
warum, kann ich euch sagen, ich muss mir glatt die haare raufen,
weil alles voller flaschen steht und keiner kann mehr laufen.
bei hempels im kühlschrank,
da war nichts mehr, da war alles blank.
alles was es an essen gab,
liegt in der bude verschimmelt wie ne leiche im grab.
die einzigen die sich über diesen zustand freuen und tanzen,
das sind die ratten, kakerlaken, maden und wanzen.
hätten hempels gleich um hilfe gebeten,
dann könnte man ohne lebensgefahr diese wohnung betreten.
doch so muss ein team mit atemmaske ran,
die wohnung entseuchen für leute, die dort leben wollen...dann.






die Maden.









in einem laden,
da war ein apfel voller maden.
was machten die maden dort?
sie pflanzten sich ungeniert fort.
in einem zug,
da sass ein herr mit hut,
der hatte diesen apfel gekauft und biss hinein,
da gefror ihm dass gesicht zu stein,
denn er spürte die maden auf der zunge,
da platzte ihm vor lauter schreck die lunge.
das freute die maden gar ungeheuerlich,
nun hatten sie einen reichlich gedeckten tisch,
sie brauchten sich um ihren fortbestand keine sorgen mehr machen,
so ist das leben und das sterben, die einen weinen, die anderen lachen.





Donnerstag, 10. September 2009

zwei gescheite Idioten


zwei idioten sassen auf einer bank,
einer davon war ganz schlank,
der andere dick und schielte auch,
der schlanke hielt sich vor lachen den bauch.
"was lachst du so dämlich du blöder idiot,
lachst du noch weiter, dann schlag ich dich tot".
da sagte der andere voll übermut,
-doch übermut tut selten gut-:
"ich lach doch nur, weil du so dusselig ausschaust,
wenn du mich so anglotzt, spürst du gleich meine faust".
beide fingen an sich zu hauen,
dabei musste der andere wieder dusselig schauen,
der eine idiot, er konnte nichts machen,
er musste schon wieder ganz fürchterlich lachen.
da sah sich der eine im auge des andern,
und sah seinen blöden blick, der anfing zu wandern,
da musste auch er anfangen zu lachen,
die beiden hörten auf sich zu krachen,
sie sassen auf der bank und lachten zusammen, vergassen den streit,
zwei idioten, die wussten wie man frieden schliesst, sie waren *doch* gescheit.






Mittwoch, 9. September 2009

die Wespe.



sommer, wespen, sticheleien,
ach es ist doch echt zum schreien,
wenn man harmlos draussen steht,
einem der wind so um die nase weht.
doch leider weht nicht nur der wind,
auch ein paar wespen fliegen ganz geschwind,
einem um den kopf, die nase, dem ganzen körper, wie mir das graut,
ich spür schon förmlich den stachel in meiner haut.
summ summ und brumm brumm und dann wie ein blitz,
die wespe visiert mich an, schaut aus nem augenschlitz.
wir stehen uns gegenüber, ich zitter, sie flattert vor gier,
da passiert es, sie rast auf mich zu, der stachel trifft genau: blödes tier !
ich hab auf der nase eine beule, seh aus wie ein nashorn,
ich schreie und hüpfe, da sticht sie nochmal von vorn.
nun ists passiert, ich habe drei warzen im brustbereich,
ich stöhne und wimmer, nun ist mir alles gleich.






sie oder ich, einer von uns beiden muss dran glauben,
doch erstmal ist meine hand dran, ich könnt vor wut schnauben,
denn sie stach mich erst in die eine, dann in die andere hand,
ich fall auf die kniee, ich lehn mich gegen die wand,
mein leben, fast ausgehaucht, es zieht an mir vorbei,
da höre ich einen ohrenbetäubenden schrei...
ach das war ja ich, als das untier mich stach in den fuss,
nun bin ich schwerstverwundet, ich hebe die hand zu einem letzten gruss.
da versetzt mir das monster den entscheidenden hieb,
sie sticht mir in den po, nun leb wohl welt, die zeit rinnt dahin wie durch ein sieb.
ich falle der länge nach hin, mein leben ist keinen pfifferling mehr wert,
so ein kleines tier hat mich besiegt, was ist die welt doch verdreht und verkehrt.
doch plötzlich... die lebensgeister kehren wieder,
ich fiel auf die wespe, sie ist tot, nun bin ich doch der sieger.

der Mann und der Fisch.


es war einmal ein manne,
der kaufte sich ne pfanne,
er wollte braten einen fisch
und den servieren seinen freunden bei tisch.
er brutzelte gekonnt in der küche umher,
die freunde freuten sich schon fürchterlich sehr.
doch ein augenblick abgelenkt und es gab ein malheur,
der fisch verkokelte und die wohnung stank sehr.
die bude qualmte, die freunde nahmen reissaus,
es nahm kein ende, bald stank das ganze haus.
nun flüchteten alle, weil der geruch sie vertrieb, und was nun?
tja junge, brate nächstes mal keinen fisch, sondern lieber ein huhn.


die Pflaume.









an einem baume da hing ne pflaume,
nun hängt sie nicht mehr da,
schuld ist ein verfressenes ehepaar,
die pflückten die arme pflaume,
von diesem armen baume,
dabei wollte ich sie haben
und mich an ihr laben,
doch nun ist es zu spät,
die pflaume ist im magen von gerd und annegret.
ich hoffe sie wird da für viel gegrummel sorgen,
ich werd denen aber kein alka seltzer borgen.
ich werde mir einen anderen baum suchen,
mit mehreren pflaumen, dann back ich nen kuchen,
der wird dann nur von mir aufgegessen,
ich bin ganz gemein, niemand darf mich jetzt stressen,
ich muss nun los und suchen den baume,
an dem ganz viele hängen und nicht nur "eine" pflaume.





Herbstwut.


es wird herbst, die blätter fallen,
ich könnte jemandem eine knallen.
ich weiss nicht mal genau warum,
das ist auch egal, das ist mir zu dumm.
es geht doch niemanden etwas an,
warum ich knallen will dann und wann.
vielleicht ist mir grad einfach so,
vielleicht macht das knallen mich einfach froh.
vielleicht erfreut mich der handabdruck auf der wange,
oder sollte ich jemanden zwicken mit einer zange?
vielleicht könnte ich ja auch jemanden treten?
oder jemandem die weichteile zerkneten?
mir ist so sadistisch, grad jetzt und grad hier,
dafür bräuchte ich nicht mal einen kasten bier.
um mir damit mut anzutrinken meine ich,
nein, das geht auch wunderbar ohne alkohol, ganz sicherlich.
liegt meine wut an den blättern die fallen?
ich hab doch im sommer niemandem wollen eine knallen.
oder liegt es am ozonloch, ist mein gehirn schon angegriffen?
vielleicht war es der atem der ausserirdischen, die wollten sich bekiffen?
vielleicht ist gar der regenwald schuld,
oder etwa meine ständige ungeduld?
vielleicht hat meine wut der mann im mond verstärkt?
oder ist die gesamte welt schuld, es läuft schliesslich alles verkehrt?
na irgendwer wird schon schuld sein, da bin ich mir sicher,
da höre ich schon den schuldigen mit einem lauten gekiecher.
ich sehe den übeltäter, er steht mir gegenüber,
ich sollte dem eine knallen, ich geh mal zu ihm rüber.
aua , auwei, ich hab mir den kopf gestossen, wie kann das sein?
ach so, das war mein spiegelbild im spiegel, nun fällts mir wieder ein,
denn ich hab ja auf mich eine wut und könnt mir eine knallen,
so ists halt im herbst wenn die blätter langsam fallen.








Mittwoch, 2. September 2009

der kleine Mann.











ein ganz ganz kleiner mann,
sass sinnend an der autobahn.
er dachte nach über dies und über das,
sein leben war scheisse, er hatte keinen spass.
er überlegte wie er sein schicksal könnte wenden,
da fiel ihm ein, er könnte ein paar autofahrer blenden.
gesagt, getan, oh welch spass ihm das nun brachte,
wenn ein auto nach dem anderen in die bande krachte.
doch auch das ward bald nicht mehr interessant genug,
er grübelte was er nun machen könnte und dachte an einen flug.
er buchte nen platz in nem flieger nach amerika,
dort heuerte er als killer an bei der mafia.
da er so klein, übersah man ihn schnell,
so konnte er morden, ganz individuell.
das war seine wahre berufung, ein killer, handlanger der grossen bosse,
das gab seinem wertgefühl den kick, und holte ihn raus aus der gosse.
er war nun wer, hatte frauen und geld in massen,
er ging auf partys und konnte mit allem nur so prassen.
doch sein leben fand ein jähes ende, ihm wurde in den kopf geschossen,
wäre er grösser gewesen, dann hätte die kugel nur seine hüfte getroffen.
so ists nunmal, morde zahlen sich niemals aus,
bleib lieber ein braver bürger, dann lebst du länger, wenn auch nicht in saus und braus.





Dienstag, 1. September 2009

a visit at the rummel.


when a man loves a woman,
they are going to the rummel,
there kann man good driven,
with a carousel mit streifen.
everybody gets a zuckerwatte,
and mancher also a coffee with latte.
and the geisterbahn is the hit,
in the hose goes vor angst the shit.
the children likes the riesenrad,
and daddy makes meanwhile the mutti platt.
the achterbahn comes als nächstes dran,
everybody reiers from the höhe dann.
the bratwurst and the pizza, lecker,
it gives what for jedermanns geschmäcker.
the papi buys sich a big beer,
he säufts auf ex, now and here.
the mommy kriegt a t-shirt with a rose drauf,
then goes it weiter in the dauerlauf.
the walzerbahn is als last now dran,
and daddy lechzt the leicht closet weiber an.
at the end the children gets a big ballon,
dann gehts at home out of the balkon.
alle are sich very einig, all of them is clear,
wir kommen wieder, juchhu, at the nächstes year.






zwei arme Weiber.


es waren mal zwei arme weiber,
die klauten sich zwei warme kleider,
um bei kälte nicht zu frieren,
und nicht nackt auf der parkbank zu campieren.
da trafen sie zwei männer,
zwei stinkbesoffene penner,
die sie mit auf ihre bude nahmen,
da wurd erstmal gepoppt bis zum gotterbarmen,
als sie fertig waren mit der nummer,
da begann der ganze kummer,
die penner gaben die kleider nicht mehr her,
denn auch sie froren viel zu sehr,
die weiber wurden rausgeschmissen,
nun ging es ihnen ganz beschissen,
so nackt und bloss, vor kälte ganz blau,
das sah ne ganz ganz alte frau
und nahm die beiden mit zu sich,
sie kochte erstmal frischen fisch,
dann gab sie ihnen feine klamotten,
und dazu noch ganz warme botten,
nun waren unsere weiber gefeit
und für die kälte draussen bereit,
doch eines wussten sie genau,
trau keinem manne, nur einer alten frau,
sonst musst du im winter bitterlich frieren,
das schadet nicht nur deinen nieren,
dann liegst du auch erfroren im park auf der bank,
und wenn du glück hast wirst du nur sterbenskrank.





Einsame Hoffnungslosigkeit, oder Willkommen am Eingang zur Hölle

  Es gab mal Zeiten, vor vielen, vielen  Jahren, als ich noch an das Gute geglaubt habe, aber ich bin kein Hiob, der alles verloren hat und ...