Dienstag, 15. August 2023

Das schwere Leben in der Steinzeit






viel, viel früher, in der guten alten steinzeit,

waren die menschen allzeit bereit,

sie waren auf der hut vor feindlichen stämmen

und gefrässigem getier

und wenn ein kampf unvermeidlich war, meistens

so nachmittags um vier,

da gingen die männer zur jagd und verteidigten die 

sippe vor säbelzahntiger und co,

die frauen kümmerten sich um die kinder und um

das fleisch, das aß man damals noch roh.

dann schlug eines tages der blitz in einen baum, so ein

paar jahre, oder jahrtausende später,

alle hatten angst und glaubten an einen bösen streich

von einem abtrünnigen verräter,

bis ein mutiger mann bemerkte, dass das feuer wohltuende

wärme spendet,

ab sofort wurde auf das feuer aufgepasst, dass es anbleibt

und weiter hitze aussendet.

irgendwann, zirka am 23. januar  100.000 v. ch. so um

die mittagszeit,

fiel  der frau des anführers ein stück fleisch ins feuer, es

gab einen riesenstreit,

bis einer das heisse stück fleisch probierte und völlig aus

dem häuschen war,

seitdem wurde alles was man essen konnte, im feuer geröstet,  

die sippe fand es wunderbar.

das leben war nicht einfach ohne richtiges werkzeug, aber man

kannte es nicht anders, sondern nur so,

auch der transport von mammut und co, war sehr anstrengend

und die männer schliefen sofort ein im stroh.

durch zufall sah eines tages jemand einen runden stein, der  

kullerte einen abhang hinunter,

er versuchte aus einem felsbrocken einen runden stein zu

hämmern, der fiel immer wieder runter,

er probierte es wochenlang und dann hatte er eine grosse

kugel fertiggestellt,

bis man allerdings wusste wofür die kugel gut war

vergingen etwa 10.000 jahre fast wie im flug,

das gehirn war noch nicht so ausgeprägt und es konnte keine

komplexeren dinge erfassen in einem gedankenzug.

eine richtige sprache gab es damals auch noch nicht, man stam- 

melte sich voller eifer grunzlaute entgegen,

aber damals wusste man was der andere damit meinte und 

antwortete grunzend zurück, verwegen.

auch heute noch gibt es manche menschen die mehr grunzen, als

verständliche worte zu bilden,

allerdings haben wir inzwischen die bedeutung dieser laute

verlernt in unseren heutigen wortgefilden

es gibt immer noch männer die sich nach der steinzeit sehnen, weil

sie sich auch nicht anständig ausdrücken können,

sie würden am liebsten ihre frau am haar in ihre behausung ziehen,

denn sie denken sie hätten das recht sich das zu gönnen.

zurück zur richtigen steinzeit, da war das wetter auch noch nicht so

beständig wie heutzutage,

man hatte mit hitze, kälte, erdbeben, vulkanausbrüchen und vielen

anderen widrigkeiten so seine plage.

die frauen zum beispiel mussten auch ohne hilfe von ärzten und 

hebammen ihre kinder gebähren im hocken,

manchmal wunderte sich ein mann woher das kind kam und die frau

musste sich erklären, das war ein harter brocken,

fremdgegangen wurde auch in der steinzeit, die damen hatten da

auch schon ihre vorliebe und ihren geschmack,

ein mann, der sich bei der jagd und begattung nicht beweisen konnte,

wurde aus der höhle verbannt, der lahme sack.

medizin gab es noch nicht, wenn jemand krank war, oder verletzt, gab

es nur kräuter zum trinken und zur einreibung

allerdings war die wilde urzeit voller tödlichen gefahren und da

halfen auch keine kräuter mehr bei der heilung.

anhand all der gefahren und umstände wurden die menschen 

selten älter als 30 jahre,

in diesem alter war man schon uralt und sah auch so aus, aber

man verlor keine haare.

den kindern wurde schnell beigebracht wo ihre rolle im leben ist,

ein junge lernte jagen, ein mädchen lernte, dass sie nicht vergisst,

dass die höhle, essen zubereiten und dem mann zu willen sein,

nun ihre aufgabe ist, sonst holt der kerl eine andere in sein bett hinein,

in der guten, alten steinzeit war das normal, die frauen waren

damals noch anders und wollten die männer so,

je animalischer sich ein mann aufführte, desto beliebter war er,

am begehrtesten waren typen urtümlich und roh.

die winter waren hart und man wärmte sich gegenseitig durch

dichte behaarung, dem körperfell,

das war damals ein schönheitsideal, je mehr, desto erotischer,

und männlicher der steinzeitgesell

und je strenger ein mann roch, umso männlicher wirkte er,

frauen hofften auf einen kerl, der ein guter jäger und liebhaber wär.

nicht immer hielt die behaarung und der geruch eines mannes was 

er verprach,

auch frauen irrten sich mal, sie durften einen neuen partner wählen 

ohne krach.

die zeit war schwer, die tiere riesig und verfressen und die sippen,

den umständen entsprechend, kriegerisch und wild mit harten tritten.

der mann musste ständig um sein hab und gut kämpfen und siegen

die frau war genauso bereit und verteidigte ihr heim auch mal im "liegen".

das leben war kein zuckerschlecken, es war sehr schwer und die sterberate

war sehr hoch, zu dieser zeit, auch beim kinderkriegen

zum glück leben wir im hier und jetzt, aber etwas zu bemängeln gibt es 

wohl in jeder generation, egal, ob beim verlieren, oder siegen.

nun wollen wir uns verabschieden von der wilden und schweren steinzeit,

mein gedicht ist fertiggestellt und zum gelesen werden ab jetzt bereit.

ich hoffe meine leicht humoristische exkursion in sehr alte zeiten findet

euer gefallen und nicht euren groll.

vielleicht empfehlt ihr mich weiter, falls euch meine art zu schreiben

gefällt und ich so weitermachen soll.






Dienstag, 8. August 2023

Das arme Spinnenmädchen das eine Prinzessin wurde






es war einmal ein spinnenmädchen das war ziemlich sauer,

sie lebte mit ihrer familie mitten in einer mauer,

in einem kleinen, windschiefen haus mit stroh

da wohnte keiner mehr ausser ein einsamer floh.

die kleine spinne wollte so gerne was besonderes sein,

eine prinzessin wäre toll, so schön und so fein,

natürlich auch so beliebt und reich, das mochte sie gerne.

dann gab es noch diesen spinnenprinzen aus der ferne,

der versteckt in einem koffer in dieses land geschleust wurde,

er hatte angst um sein leben,

er war gekidnapped worden, auf dem weg nach hause, zu

fliehen war sein bestreben

man wollte lösegeld für ihn erpressen,

das fand er garnicht gut und sehr vermessen,

er konnte den bösen buben entkommen,

dafür hat er sich mut und zeit genommen,

er versteckte sich in einer unterkunft, die war recht ärmlich,

hier fror er auch noch ganz erbärmlich,

der spinnenprinz hatte glück, die kidnapper fanden ihn, gott sei dank, 

nicht wieder,

er lernte aber eine alte, herzliche dame kennen, die hatte ein schloss und

klapprige glieder,

sie mochte des prinzen einzigartigen charme, so zog er um in ihr schloss,

das stand ihm zu, er war schliesslich ein königsspross,

auch wenn es so klang, er war nicht überheblich und freute sich wirklich

ganz ungemein,

denn dankbarkeit, wurde ihm beigebracht, ist für arm und reich, 

gross und klein.

seinen eltern gab er bescheid, dass er den gangstern entkommen sei,

dass es ihm gut ginge und er zufrieden wäre und endlich wieder frei.

der spinnenprinz erkundete erstmal des schlosses nähe,

er musste nur sehr gut achtgeben auf eine penetrante krähe,

die ihn zu gerne als beute ihren kindern bringen würde,

an ihr vorbeizukommen war schon eine schwere hürde,

aber es gelang ihm jedes mal recht gut,

trotzdem schwitzte er immer wieder wasser und blut.

eines tages sah er durch zufall dieses spinnenmädchen,

sie fuhr grad spazieren mit ihrem kleinen rädchen,

die beiden sahen sich an und es war um sie geschehen,

noch nie hatten beide so etwas schönes gesehen,

es war liebe auf den ersten blick in ihrer beider acht augen

der prinz war einfach nur entzückt, er konnte es kaum glauben,

dass er hier und heute die liebe seines lebens fände,

ihr ging es ganz genauso, ihr blick sprach bände.

er fragte das mädchen ganz unverhohlen und voll von der rolle,

ob sie nicht seine frau werden wolle,

sie sagte ja und auch die eltern waren einverstanden und

unendlich froh,

denn sie hatten noch genug mäuler zu stopfen im windschiefen

haus mit stroh.

natürlich nahm der prinz nach der hochzeit die familie seiner

liebsten mit in sein schloss,

eine familie in solch ärmlicher umgebung zu haben geziemte

sich nicht für einen edlen spross,

natürlich durfte auch der kleine, einsame floh mitkommen,

er war vor freude ausser sich und noch ganz benommen.

die familie des spinnenprinzen war inzwischen auch eingetroffen,

sie feierten nochmal die hochzeit und alle waren stockbesoffen,

sie waren so betrunken, sie schliefen alle einfach irgendwann ein,

so ist es halt, wenn man nicht nein sagen kann zu bier, schnaps und wein.

am nächsten morgen hatten die betroffenen einen mächtigen kater,

man sprach noch lange von der feier und des prinzen lustigen vater.

sie waren glücklich alle zusammen, so schien es jedenfalls,

es kamen bald ein paar kinder.

der prinz dachte oft nach, ob sie es in seinem heimatland nicht besser

hätten, so mehr, oder minder.

und immer, wenn er zweifel hatte schaute er seiner liebsten

in die vielen augen,

da sah er all ihre liebe zu ihm, den kindern und der familie und dadurch

verlor er nie seinen glauben.

er hatte alles was er brauchte, frau, familie, kinder, reichtum

und ein schloss,

dies alles hatte er sich schwer verdient, all diese schönen dinge

fielen ihm nicht einfach in den schoss.

falls ihr euch wundert warum plötzlich dem prinzen das schloss

gehörte mit allem drum und dran,

die alte dame ward nicht mehr die jüngste und ging von uns und

vererbte dem spinnenprinz alles irgendwann.

der prinz war erfreut darüber und glaubte noch an eine zukunft voller

liebe, frieden und harmonie.

so war es dann auch und wenn ihr mir nicht glauben wollt, 

dann f.... euch ins knie.







Einsame Hoffnungslosigkeit, oder Willkommen am Eingang zur Hölle

  Es gab mal Zeiten, vor vielen, vielen  Jahren, als ich noch an das Gute geglaubt habe, aber ich bin kein Hiob, der alles verloren hat und ...