Sonntag, 13. September 2009

Herbst.


es ist herbst, die luft recht kühl,
gestern war es doch noch schwül.
morgens kalt, nachmittags hitze,
was soll ich anziehen, dass ich nicht schwitze.
die blätter auf den boden fliegen,
wenns regnet, rutscht man aus und bleibt erstmal liegen.
wenn man glück hat, ist nichts gebrochen, nichts ist kaputt,
man ist nur dreckig und sieht aus wie ein haufen schutt.
aber wenigstens kann man nachts wieder schlafen unter der decke im bett,
man wird nicht mehr vom eigenen saft eingehüllt, ach das ist so nett.
die zeit der kreischenden kinder draussen ist vorbei,
nun können sie wieder die eltern nerven, ich mach einen freudesschrei.
die fenster können wieder zu bleiben, ohne das man erstickt,
kein krach mehr des nachts, wenn eine fete die säufer erquickt.
endlich freuen sich die pflanzen, sie kriegen wieder wasser zum leben,
die trockenheit ist vorbei, nun kann man wieder weihnachten zustreben.
lang ists ja nicht mehr, dann hört man wieder tagein und tagaus,
die immer gleichen weihnachtslieder, von wham *last christmas*, welch graus.
doch bis dahin ists ja zum glück noch etwas zeit,
ich geh jetzt mal raus, mach mich für den blätterkampf unter meinen schuhen bereit.







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