Samstag, 19. September 2015

ein sinnloses Gedicht


ich schenkte elke
eine nelke,
zum danke,
schenkte sie mir eine ranke,
was soll ich denn damit,
fragte ich sie und fasste mir in den schritt,
das mag sinnlos euch erscheinen,
ich hüpf für elke auf drei beinen,
die elke ist ne tolle frau,
sie ist nur 7x die woche blau,
ich hab viel freude mit ihr und kackbert,
das ist ihr bruder und der hat ein pferd,
das pferd hat 5 beine und auch 3 ohren,
es ist einfach goldig, zum sieger geboren,
meine elke nennt auch eine schwester ihr eigen,
sie heisst chloroforma und kann mich nicht leiden,
immer wenn ich sie sehe gähne ich und schlafe ein,
ich kann halt chloroforma nicht gewachsen sein,
auch die eltern von elke stehen mir sehr nah,
sie heissen warzfried und poritzia,
ich weiss, dies gedicht ist ohne sinn und verstand,
ich bin halt ausser rand und band,
ich geh das band jetzt suchen
mit ein paar ausrangierten eunuchen,
denn wer suchet der findet, oder wars umgekehrt?
ich hoffe es hat euch gefallen und ich werd von euch mal wieder beehrt.





frei wie ein Vogel


wenn ich ein vogel wär, dann würde ich all dem elend entfliegen.
ich würde mich in die lüfte schwingen, mich in sicherheit wiegen,
ich würde die ganze welt bereisen und innehalten an friedlichen orten,
ich bräuchte nichts zu fürchten, auch keine menschen mit ihren bösen worten,

doch leider kann ich nicht fliegen, nur in meinen gedanken bin ich vogelfrei,
in der wirklichkeit bin ich gefangen in einer gesellschaft aus menschenbrei,
alles wird einem vorgegeben, man muss mitlaufen, sonst wird man zum unding auserkoren
ist man nicht so wie der rest, sieht man nicht so aus, dann ist man verloren.

nur wer reich ist und schön, verlogen und ohne gefühle,
kann sein leben erfolgreich gestalten in dieser eiskalten tretmühle,
niemand will einem menschen eine chance geben,
der am boden liegt, von der gesellschaft verurteilt zu einem freudlosem leben.

darum möchte ich ein vogel sein, der frei von allem am himmel seine bahnen zieht,
der sich nicht drum schert was jemand hat, oder wie jemand aussieht,
ein vogel kümmert sich um die erhaltung seiner art, das ist sein lebenssinn,
der mensch ist voller vorurteile, gemein, hinterhältig und meuchelt sich selbst dahin.

ich will endlich frei sein wie ein vogel, ich hab die menschen so satt,
ich will mich in die lüfte erheben, ich will im winde rascheln wie ein wehendes blatt,
ich will wie der vogel sein, so unabhängig, so zufrieden und frei,
ach wär doch dieses leben als mensch für mich endlich vorbei.







Mittwoch, 16. September 2015

allein






es war so warm an diesem tag, doch ich fing an zu frieren,
es war ein tag wie jeder andere, ich wusste es noch nicht, ich würde so viel verlieren.

heute sollte sie sein, die grosse op, die befreiung von meinen schmerzen,
ich ahnte noch nicht, dass danach alles anders sein würde, etwas zerbrach in meinem herzen.

ich wachte auf, ich fror, ich hatte durst, ich zitterte, alles war taub, ich war allein,
so hatte ich mir das nicht vorgestellt, ich wollte nicht mehr leben, nur noch tot sein.

ich lag in meinem zimmer, konnte mich nicht bewegen, den blick gerichtet zur wand,
ich konnte nicht laufen, die füsse waren taub, ich war noch immer allein, ich verlor fast den verstand.

jede bewegung tat weh, eine lange naht am rücken entlang mit klammern gehalten,
die schwestern mussten mich waschen, überall, und die bettpfanne halten.

die meistern schwestern waren gemein, die ärzte kamen für 2 minuten zur visite herein,
und ich lag im bett, fühlte mich furchtbar, konnte nichts machen und war immer noch allein.

ich werde niemals diese schreckliche zeit vergessen, ich war gebrochen, mein lebenswille war weg,
ich rappelte mich auf, begann wieder laufen zu lernen, immer noch alleine, ich fühlte mich wie dreck.

seitdem glaube ich nicht mehr an die liebe, ich wurde zu sehr enttäuscht von dem mann der mein leben war,
ich hatte gehofft, gebetet, gejammert, geklagt, geweint, ich hab alles versucht, aber er war nicht
für mich da.

all die jahre, fast acht an der zahl, habe ich ihm geschenkt, hab ihn geliebt, war immer für ihn da,
doch er blieb kalt, die arbeit und das fliegen sind nun wichtiger als ich es jemals war.

ich bin allein, doch ich will es nicht sein, doch ich bin allein, allein, allein, allein,
verdammt, warum hilft mir keiner, warum kann ich mir nicht helfen, ich spring ins wasser hinein.

ich bin verdammt dazu zu lieben und nicht wiedergeliebt zu werden, er ignoriert all mein flehen,
ich bin halt allein, er hört mich nicht, er sieht mich nicht, er spricht nicht mit mir, ich muss gehen.

so sei es denn, es ist egal ob ich nun mit ihm oder ohne ihn alleine bin,
all die jahre, all die tränen, all mein hoffen und sehnen nach liebe machten keinen sinn.

ich bin gebrochen, mein herz, es pocht wie laut und wild vor schmerzen,
es ist zerbrochen an all der kälte, einsamkeit macht sich breit, nun auch in meinem herzen.







Einsame Hoffnungslosigkeit, oder Willkommen am Eingang zur Hölle

  Es gab mal Zeiten, vor vielen, vielen  Jahren, als ich noch an das Gute geglaubt habe, aber ich bin kein Hiob, der alles verloren hat und ...