Freitag, 25. September 2009

der Vampir.









wenn die fledermaus erwacht,
dann ist es meist schon mitternacht,
dann kommt die gier nach rotem blut,
es fliesst durch die adern wie feurige glut.
ich rede nicht von dem kleinen, putzigen tier,
nein, die rede ist von einem blutrünstigen vampir.
er fliegt jeden abend nach sonnenuntergang,
auf der suche nach menschenblut, durchs weite land.
er erfreut sich am schreien, am wimmern und klagen,
das hält ihn am untoten leben an den nächten und tagen.
der sarg ist sein bett, sein haus, sein domizil,
dort liegt er bei tage und schläft dann sehr viel.
ein pflock, ein kreuz oder weihwasser können sein dasein beenden,
wir sollten auf der hut sein, wenn der tag in die nacht sich wird wenden,
denn dann ist er nicht weit, nosferatu, der könig der nacht,
vielleicht lauert er schon hinter der nächsten ecke auf dich, also halte wacht,
damit dein leben nicht endet ohne blut in den adern, den feinen,
die uhr schlägt mitternacht, geh nicht mehr raus, bleib daheim bei den deinen,
dann kommst du nochmal davon, wird kein unglück dir geschehen,
uuuh, ich hab grad eine riesige fledermaus am fenster vorbeifliegen sehen.
mach es nicht auf, dann kann auch niemand durchs offene fenster kommen,
dann wird dir auch nicht dein blut und dein leben genommen.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Einsame Hoffnungslosigkeit, oder Willkommen am Eingang zur Hölle

  Es gab mal Zeiten, vor vielen, vielen  Jahren, als ich noch an das Gute geglaubt habe, aber ich bin kein Hiob, der alles verloren hat und ...