Montag, 22. Januar 2024

Hochzeitsgedicht















von Petra Seddig


Hochzeit, Hochzeit, ja, es ist wahr,

wir feiern Hochzeit, das ist so wunderbar.

Es heiraten meine Enkeltochter Lea und der Chris,

er ist genau der Richtige für sie, er baut keinen Mist,

er ist so ein lieber Mensch, großzügig und gerecht,

man sieht es beiden an, sie lieben sich und das ist echt.

Lea ist das Gegenstück zu Chris und hat einen starken Willen,

sie ist sehr aktiv, sucht auch ständig nach Dingen und Chris würde

lieber chillen, 

doch Lea ist totzdem so liebenswert und bekocht ihren Liebsten

sehr gerne,

trotz aller Mißverständnisse und Unterschiede, sie holen sich gegenseitig

vom Himmel die Sterne,

jeder auf seine eigene Art und Weise,

der eine laut, der andere eher leise.

Die Trauung findet an ihrem Jahrestag statt,

am Samstag dem 17.02. futtern wir uns dann alle satt

in einem chinesischen Restaurant mit großem Buffet,

ich hoffe ich halte bis dahin durch ohne ein Wehweh.

alles zu organisieren war nicht leicht, den Trauungstermin zu

bekommen war schon schwer,

alle freuen sich schon auf diese Hochzeit so sehr.

Es kommen wohl so in etwa 40  Leute,

ich hoffe für beide dann auf fette Beute,

soll heißen, daß die Gäste recht großzügig sind mit Geld für die beiden,

sonst lassen sich die Brautleute gleich nach der Hochzeit wieder scheiden.

Das war natürlich nur ein dummer Scherz von mir, so denken die Zwei nicht,

sicher ist nicht immer alles perfekt, aber man sieht die Liebe in ihrem Gesicht,

die beiden heiraten aus Liebe und nicht wegen Geld, sie sind für`s Eheleben 

mehr als bereit.

sie passen und gehören einfach zusammen, dieses Paar ist so süß anzusehen,

sie bilden eine Einheit

Das Brautpaar und Danny werden mit einem Chevrolet Impala abgeholt,

Danny ist auch der Trauzeuge, das war sein Traum und der Traum hat sich

gelohnt.

Auch Lea`s Brautstrauß ist etwas was niemand erwartet und hält bis in alle 

Ewigkeit,

es ist ein roter Lego Rosenstrauß, er ist so schön und eine Besonderheit.

Ich hoffe, daß die Trauung und die Feier für die beiden ein unvergeßlich

schönes Erlebnis wird,

ein Erlebnis für die Ewigkeit, bis beide uralt sind und niemand diese

Ehe verdirbt,

aber bis dahin sind es noch unglaublich viele Jahre voller Freude und

auch Leid,

ich wünsche den beiden, daß sie für immer zusammenbleiben, ich weiß

sie sind dafür bereit.

Vielleicht krönt irgendwann ein Kind ihre Liebe und ihre Ehe,

ich bin so dankbar, daß die beiden sich gefunden haben, es ist mir

eine Ehre. 

Wäre ihr Uropa noch am Leben, dann wäre er so stolz auf seinen

Sonnenschein,

denn so einen Schwiegerurenkel wie Chris hätte er geliebt und auch

die Uroma fände ihn fein.

Leider können einige diese Feier nicht mehr miterleben und wir 

gedenken ihnen mit Liebe und Respekt im Herz,

es sind leider nicht mehr unter uns, Uroma und Uropa Seddig und

Oma Maud Karpe, tief sitzt der Schmerz,

auch die Brautmutter konnte nicht kommen, das ist so traurig und so

unfaßbar

aber das hat andere Gründe, mir wurde mitten in mein Herz gestochen,

ja das ist wahr.

doch heute wollen wir lachen mit dem Hochzeitspaar und nicht 

traurig sein,

liebes Brautpaar seid fröhlich und ausgelassen und geniesst diese Feier,

ihr seid nicht allein.

Wir werden alle versuchen zu helfen, wenn Probleme auftauchen,

denn niemand wünscht den beiden, daß sie eventuell auseinanderlaufen

Es bleiben mir noch drei Dinge zu tun, 1. dem Brautpaar zu gratulieren,

2. ihnen  zuzujubeln und 3. immer ein offenes Ohr für die beiden zu haben.

Hoch lebe das Brautpaar, es lebe hoch, hoch, hoch


                                                                                                         

          



Freitag, 12. Januar 2024

Im Märchen passt auf jeden Topf ein Deckelchen (die Wirklichkeit sieht anders aus)







Es war einmal ein kleiner Mann, 

sein Name war Johann Schwan,

er war nett anzusehen und nicht häßlich,

nur seine Füße waren irgendwie gräßlich,

er hatte kurze Beine, eigentlich eher Stumpen,

die Füße fehlten, stattdessen waren da nur Klumpen,

ein Arzt hatte, aus  Versehen,  seine Beine amputiert,

im Krankenhaus hatte man ihm ein paar Füße drapiert,

dort hatte man noch ein paar übrig von einem Riesen,

Johann war es egal, Hauptsache wieder laufen mit diesen.

Er fand auch keine Schuhe für seine großen Treter,

so mußte er barfuß laufen, ob bei gutem, oder schlechtem Wetter.

Man sah von weitem schon diese Latschen,

mit Zehen ausgestattete Riesenflatschen,

mit diesen Füßen sah der Mann irgendwie recht eigenartig aus,

so fand er bisher keine Frau, denn er ging selten aus dem Haus

ein normaler Körper und ganz kurze Beine,

und dann diese Füße, ihr wißt was ich meine.

der arme Johann war garnicht wohlgestimmt,

er fand einfach keine Frau die ihn nimmt,

er verstand die Abneigung nicht,

er hatte doch ein nettes Gesicht.

er reiste um die ganze Welt,

eine Frau zu finden die zu ihm hält,

eines Tages landete er in Quantanien,

da wo sie heimisch sind, die wilden Kastanien,

wo noch Elfen und Feen leben,

 wo alle noch nach Zufriedenheit und nicht nach Geld streben 

und wo die Menschen Quanten haben statt beine,

er sah die süsse Feenprinzessin Quanta und bat sie "bitte sei die meine".

sie hatte eine süße Stupsnase und brachte Johann um den Verstand,

er fand sie so bildschön, er bat die Eltern um ihre Hand.

Bald waren sie Mann und Frau, es kam eine Tochter nach einem Jahr

und als der Vater der Frau starb, da wurden sie ein Königspaar.

Die Beine der Tochter waren ganz normal und wohlgeraten,

sie hatte all das was ihr Vater nicht so perfekt hatte,

Schönheit, Anmut, Intelligenz und die liebe zu einer kleinen Ratte.

Der kleine Mann ließ ein Portrait seiner Familie erstellen,

dieses Bild schlug weltweit richtig hohe Wellen.

ein Prinz der dieses Gemälde sah,

fand unser Mädchen ganz wunderbar,

er entbrannte in Liebe und freite um sie,

aber er brauchte Geduld, sie war ja kein Marktvieh.

ein ganzes Jahr mußte der Prinz auf seine Prinzessin warten,

dann wurden sie ein Brautpaar, das ganze Volk bekam Karten

von unserem Paar, das Prinzenpaar erbte von seinem Papa,

das bezaubernde und naturbelassene Königreich Propagandien,                   

sie wurden ein vom Volk geliebtes Königspaar,

sie bekamen viele Kinder, die meisten leben jetzt in Kanada.

und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben alle wunderbar

immer noch in Quantanien, Propagandien und Kanada.

Und sollten sie doch nicht mehr am Leben sein,

dann seid nicht traurig, denn sie hatten ein gesegnetes Dasein.

Diese Geschichte ist so wahr wie mein langes, lockiges und 

güldenes Haar.

von hieraus ich allen viele Grüße sende,

nun ist das Gedicht endgültig zu Ende 






Einsame Hoffnungslosigkeit, oder Willkommen am Eingang zur Hölle

  Es gab mal Zeiten, vor vielen, vielen  Jahren, als ich noch an das Gute geglaubt habe, aber ich bin kein Hiob, der alles verloren hat und ...