Dienstag, 8. August 2023

Das arme Spinnenmädchen das eine Prinzessin wurde






es war einmal ein spinnenmädchen das war ziemlich sauer,

sie lebte mit ihrer familie mitten in einer mauer,

in einem kleinen, windschiefen haus mit stroh

da wohnte keiner mehr ausser ein einsamer floh.

die kleine spinne wollte so gerne was besonderes sein,

eine prinzessin wäre toll, so schön und so fein,

natürlich auch so beliebt und reich, das mochte sie gerne.

dann gab es noch diesen spinnenprinzen aus der ferne,

der versteckt in einem koffer in dieses land geschleust wurde,

er hatte angst um sein leben,

er war gekidnapped worden, auf dem weg nach hause, zu

fliehen war sein bestreben

man wollte lösegeld für ihn erpressen,

das fand er garnicht gut und sehr vermessen,

er konnte den bösen buben entkommen,

dafür hat er sich mut und zeit genommen,

er versteckte sich in einer unterkunft, die war recht ärmlich,

hier fror er auch noch ganz erbärmlich,

der spinnenprinz hatte glück, die kidnapper fanden ihn, gott sei dank, 

nicht wieder,

er lernte aber eine alte, herzliche dame kennen, die hatte ein schloss und

klapprige glieder,

sie mochte des prinzen einzigartigen charme, so zog er um in ihr schloss,

das stand ihm zu, er war schliesslich ein königsspross,

auch wenn es so klang, er war nicht überheblich und freute sich wirklich

ganz ungemein,

denn dankbarkeit, wurde ihm beigebracht, ist für arm und reich, 

gross und klein.

seinen eltern gab er bescheid, dass er den gangstern entkommen sei,

dass es ihm gut ginge und er zufrieden wäre und endlich wieder frei.

der spinnenprinz erkundete erstmal des schlosses nähe,

er musste nur sehr gut achtgeben auf eine penetrante krähe,

die ihn zu gerne als beute ihren kindern bringen würde,

an ihr vorbeizukommen war schon eine schwere hürde,

aber es gelang ihm jedes mal recht gut,

trotzdem schwitzte er immer wieder wasser und blut.

eines tages sah er durch zufall dieses spinnenmädchen,

sie fuhr grad spazieren mit ihrem kleinen rädchen,

die beiden sahen sich an und es war um sie geschehen,

noch nie hatten beide so etwas schönes gesehen,

es war liebe auf den ersten blick in ihrer beider acht augen

der prinz war einfach nur entzückt, er konnte es kaum glauben,

dass er hier und heute die liebe seines lebens fände,

ihr ging es ganz genauso, ihr blick sprach bände.

er fragte das mädchen ganz unverhohlen und voll von der rolle,

ob sie nicht seine frau werden wolle,

sie sagte ja und auch die eltern waren einverstanden und

unendlich froh,

denn sie hatten noch genug mäuler zu stopfen im windschiefen

haus mit stroh.

natürlich nahm der prinz nach der hochzeit die familie seiner

liebsten mit in sein schloss,

eine familie in solch ärmlicher umgebung zu haben geziemte

sich nicht für einen edlen spross,

natürlich durfte auch der kleine, einsame floh mitkommen,

er war vor freude ausser sich und noch ganz benommen.

die familie des spinnenprinzen war inzwischen auch eingetroffen,

sie feierten nochmal die hochzeit und alle waren stockbesoffen,

sie waren so betrunken, sie schliefen alle einfach irgendwann ein,

so ist es halt, wenn man nicht nein sagen kann zu bier, schnaps und wein.

am nächsten morgen hatten die betroffenen einen mächtigen kater,

man sprach noch lange von der feier und des prinzen lustigen vater.

sie waren glücklich alle zusammen, so schien es jedenfalls,

es kamen bald ein paar kinder.

der prinz dachte oft nach, ob sie es in seinem heimatland nicht besser

hätten, so mehr, oder minder.

und immer, wenn er zweifel hatte schaute er seiner liebsten

in die vielen augen,

da sah er all ihre liebe zu ihm, den kindern und der familie und dadurch

verlor er nie seinen glauben.

er hatte alles was er brauchte, frau, familie, kinder, reichtum

und ein schloss,

dies alles hatte er sich schwer verdient, all diese schönen dinge

fielen ihm nicht einfach in den schoss.

falls ihr euch wundert warum plötzlich dem prinzen das schloss

gehörte mit allem drum und dran,

die alte dame ward nicht mehr die jüngste und ging von uns und

vererbte dem spinnenprinz alles irgendwann.

der prinz war erfreut darüber und glaubte noch an eine zukunft voller

liebe, frieden und harmonie.

so war es dann auch und wenn ihr mir nicht glauben wollt, 

dann f.... euch ins knie.







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