Donnerstag, 13. August 2009

hundeelend


es war einmal ein hund,
der war ganz kugelrund,
die beine waren nur fassade,
er sah aus wie ne dicke made.
wenn er versuchte zu laufen,
konnte er nur bäuchlings krauchen.
sein frauchen fand das total süss,
doch für den hund wars nicht das paradies.
sie fütterte ihn tagein tagaus,
mit zuckerwürfeln, welch ein graus.
dabei war er mal ein stattlicher pudel,
nun sah er aus wie eine aufgedunsene nudel.
doch die dame fand das nicht bedenklich,
der arme hund war schon richtig kränklich.
das gassigehen wurde zur qual,
kaum noch zum futternapf schaffte es unser *wal*.
der tierarzt schimpfte mit der frau,
doch die wollte nicht hören, sie war wie ein sturer pfau.
als dann der hund seinen letzten atemzug hauchte und alle viere von sich streckte,
weinte die frau zwar, doch sie begriff einfach nicht, warum dieser arme hund verreckte.
sie fühlte sich nicht mal schuldig und zeigte keine reue,
dabei hielt doch dieser hund ihr so lange die treue.
sie kaufte einen neuen hund, einen niedlichen mischling,
ihr könnt euch wohl denken, wie es diesem erging.
auch er wurde gemästet wie eine gans,
bald sah man an dem hündchen nicht mal mehr den schwanz.
doch dieser hatte glück, er wurde von dem sohn der frau gerettet,
auf diät gesetzt, wurde wieder schlank und fühlte sich wie auf rosen gebettet.
dieser hund konnte noch ein schönes leben haben,
doch nicht jedes tierchen kann das von sich sagen.
viel zu viel elend bereiten viele menschen den tieren tag für tag,
hört damit auf, denn irgendwann rächt sich die natur, glaubt was ich sag!




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