aber ich weiß, daß ich euch brauche irgendwann.
Was ich jetzt noch kann,
das kann ich nicht mehr lang.
Bald brauch ich dich und dich und dich,
dann hab ich keine Kräfte mehr für mich.
Ich frag euch dann,
pflegt ihr mich, wenn ich nichts mehr alleine kann?
Ich kann kaum noch laufen, möchte so gerne wieder mal raus,
aber ich habe weder Garten noch Haus.
Mein Leben beginnt zu verwehen,
seid ihr dann diejenigen die da sind und zu mir stehen?
Könnt ihr für mich über euren Schatten springen
und bei mir sein, wenn nichts mehr geht?
Bist du? oder du? oder du derjenige der mich pflegt?
Bisher hat noch keiner die Notwendigkeit erkannt mir zur Hand zu gehen,
wenn wenigstens Robert mal käme, aber nein, es hilft auch kein flehen.
Ich werde mich wohl damit abfinden müssen, daß keiner helfen wird,
daß fremde Leute mich pflegen, ich hoffe ich werde nicht auch noch verwirrt.
Ach Robert, werde ich dich noch einmal wiedersehen bevor ich diese Welt verlasse
du warst seit Jahren nicht mehr bei mir, ich weiß auch warum, du trübe Tasse.
Ich hoffe, daß meine Kinder mehr Courage haben und mir eine Hilfe sind,
am meisten wird sich wohl Lea kümmern, mein geliebtes Enkelkind.
Eines jedoch ist unwiderruflich bei allen Menschen gleich,
jeder muß den letzten Weg ins Licht alleine gehen, egal ob arm, oder reich

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