Freitag, 12. Januar 2024

Im Märchen passt auf jeden Topf ein Deckelchen (die Wirklichkeit sieht anders aus)







Es war einmal ein kleiner Mann, 

sein Name war Johann Schwan,

er war nett anzusehen und nicht häßlich,

nur seine Füße waren irgendwie gräßlich,

er hatte kurze Beine, eigentlich eher Stumpen,

die Füße fehlten, stattdessen waren da nur Klumpen,

ein Arzt hatte, aus  Versehen,  seine Beine amputiert,

im Krankenhaus hatte man ihm ein paar Füße drapiert,

dort hatte man noch ein paar übrig von einem Riesen,

Johann war es egal, Hauptsache wieder laufen mit diesen.

Er fand auch keine Schuhe für seine großen Treter,

so mußte er barfuß laufen, ob bei gutem, oder schlechtem Wetter.

Man sah von weitem schon diese Latschen,

mit Zehen ausgestattete Riesenflatschen,

mit diesen Füßen sah der Mann irgendwie recht eigenartig aus,

so fand er bisher keine Frau, denn er ging selten aus dem Haus

ein normaler Körper und ganz kurze Beine,

und dann diese Füße, ihr wißt was ich meine.

der arme Johann war garnicht wohlgestimmt,

er fand einfach keine Frau die ihn nimmt,

er verstand die Abneigung nicht,

er hatte doch ein nettes Gesicht.

er reiste um die ganze Welt,

eine Frau zu finden die zu ihm hält,

eines Tages landete er in Quantanien,

da wo sie heimisch sind, die wilden Kastanien,

wo noch Elfen und Feen leben,

 wo alle noch nach Zufriedenheit und nicht nach Geld streben 

und wo die Menschen Quanten haben statt beine,

er sah die süsse Feenprinzessin Quanta und bat sie "bitte sei die meine".

sie hatte eine süße Stupsnase und brachte Johann um den Verstand,

er fand sie so bildschön, er bat die Eltern um ihre Hand.

Bald waren sie Mann und Frau, es kam eine Tochter nach einem Jahr

und als der Vater der Frau starb, da wurden sie ein Königspaar.

Die Beine der Tochter waren ganz normal und wohlgeraten,

sie hatte all das was ihr Vater nicht so perfekt hatte,

Schönheit, Anmut, Intelligenz und die liebe zu einer kleinen Ratte.

Der kleine Mann ließ ein Portrait seiner Familie erstellen,

dieses Bild schlug weltweit richtig hohe Wellen.

ein Prinz der dieses Gemälde sah,

fand unser Mädchen ganz wunderbar,

er entbrannte in Liebe und freite um sie,

aber er brauchte Geduld, sie war ja kein Marktvieh.

ein ganzes Jahr mußte der Prinz auf seine Prinzessin warten,

dann wurden sie ein Brautpaar, das ganze Volk bekam Karten

von unserem Paar, das Prinzenpaar erbte von seinem Papa,

das bezaubernde und naturbelassene Königreich Propagandien,                   

sie wurden ein vom Volk geliebtes Königspaar,

sie bekamen viele Kinder, die meisten leben jetzt in Kanada.

und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben alle wunderbar

immer noch in Quantanien, Propagandien und Kanada.

Und sollten sie doch nicht mehr am Leben sein,

dann seid nicht traurig, denn sie hatten ein gesegnetes Dasein.

Diese Geschichte ist so wahr wie mein langes, lockiges und 

güldenes Haar.

von hieraus ich allen viele Grüße sende,

nun ist das Gedicht endgültig zu Ende 






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