tief im dschungel, kein mensch war je dort gewesen, auf einer lichtung
lebten fleischfressende pflanzen, sie inspirierten mich zu dieser dichtung.
sie sind sehr clever, ein reiner überlebensinstinkt, auch ohne gehirn und
ohne nachweisbaren verstand,
so ähnlich wie bei den menschen manche männer, die überleben auch ohne
gehirn am laufenden band.
wie sie sich fortpflanzen? ich nehme an indem sie die samenkörner weit
um sich herum versprühen,
genauso wie es oft in der flora vorkommt, dort wird der samen durch aller-
lei tricks verteilt ohne mühen,
wenn dann die kleinen ableger wachsen und hoffentlich auch gedeihen,,
benötigen sie niemanden der sie füttert, das machen sie alleine, nicht zu
zweien.
nach einer mahlzeit wird erstmal lange verdaut, das ist nötig, dass die
pflanze ruht,
denn das verdauen kostet viel energie und den insekten das leben
und das blut
die kleinen und die grossen pflanzen warten ab bis ihnen ihr äusserst
dummes fleischmenü in die falle tappt,
dann sind die armen opfer rettungslos verloren, sie werden vom saft
aufgelöst, wenn die falle zuschnappt.
angelockt werden die insekten durch einen süsslichen duft, der sie
total entzückt,
die armen tierchen können sich nicht wehren, sind total nach dem
geruch verrückt.
natürlich sterben auch etliche pflanzen, so ist es überall im universum,
die einen sterben alt, die anderen jünger,
man wird geboren, lebt sein leben so lange es dauert, stirbt dann und
wird zu fruchtbarem dünger.
nun lassen wir unsere fleischfressenden pflanzen im dschungel noch
ein bisschen wachsen und gedeihen,
bei denen passiert es, glaube ich, garnicht, dass sie etwas nicht vertragen,
sie sterben dann halt, während wir nur alles ausspeien.
nun ist diese exkursion ins reich der pflanzen zu ende erzählt
und ich hoffe, ihr frauen, dass ihr euch einen mann mit gehirn erwählt


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