Mittwoch, 18. Januar 2023

die Raben

 





der rabe, der rabe

braucht eine milde gabe,

für den nestbau, denn seine frau mag glitzerdinge,

deshalb sucht er nach viel bling geblinge

denn er wird vater, ei der daus,

die werdende mutter brütet die eier aus.

der herr papa holt nahrung her,

die frau mama frisst hinterher,

denn die eheleute wechseln sich ab beim brüten,

nun ist er satt und muss jetzt die eier hüten,

frau rabe weiss wo die leckerbissen stecken,

sie fliegt zielgerecht dorthin und lässt es sich schmecken,

so geht es eine stunde lang, bis ihr bauch voll insekten ist,

sie wartet eine weile ab, denn sie macht nicht im nest ihren mist

dann fliegt sie zurück zum manne und beide kuscheln sich aneinander,

es wird dunkel, nun ist schlafenszeit und beide brüten nebeneinander,

so geht es ein paar wochen lang, die beiden sind ein tolles paar, 

dann hören sie ein leises piepsen und ein klopfen, oh wie wunderbar,

herr und frau rabe sind ganz aufgeregt und müssen nicht lange warten,

da schlüpft das erste küken, im nest, auf einem baum, in einem garten.

nacheinander können noch drei niedliche küken gesund schlüpfen,

sie tun noch nichts anderes als fressen und schreien, noch nicht hüpfen.

nun fängt die arbeit erst richtig an, vier küken fordern die ganze frau

und auch den mann, sie wechseln sich ab beim säubern vom bau

und beim füttern der schreienden nestlinge, nur nachts herrscht ruh`,

denn da schlafen auch die kleinen und schliessen ihre augen zu.

auch diese phase geht ein paar wochen, dann fangen die rabenkinder

mit flugübungen an, nach einer weile klappt es mehr, oder minder.

dann ist es eines tages endlich soweit, da sind die küken  flügge und 

nach einiger zeit fliegen sie weg,

dann sind die eltern wieder alleine bis zum nächsten jahr, dann gibt

es neuen nachwuchs und neuen dreck.

auch diese kinder werden sich partner suchen und eigene familien haben,

so ist es bei allen lebewesen, nicht nur bei den raben.

man sucht sich einen partner, gründet eine familie, die kinder gehen,

wenn sie gross sind und suchen auch einen partner, ihr werdet sehen.

allerdings mag nicht jeder topf seinen deckel finden,

manche bleiben lieber alleine, wollen sich nicht binden.

so ist das leben, jedem tierchen sein plesierchen








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