auf einem teich in ufernähe auf einem kleinen ring,
sass ein wirklich zauberhaftes wesen, ein kleiner schmetterling,
ihre flügel glitzterten im morgentau im sonnenlicht,
ihre augen funkelten wie gleissende sterne, laut bericht.
der kleine schmetterling hieß lilly und war verliebt, ganz doll,
ihr angebeteter hieß tim und jedes schmetterlingsmädchen fand ihn toll,
aber er hatte nur augen für lilly, traute sich aber nicht ihr zu
gestehen wie sehr er sie verehrte,
bis zu dem zeitpunkt als lilly in not geriet weil ein hungriger
frosch sie als mahlzeit begehrte.
bevor die zunge von diesem frosch bei lilly landen konnte, warf
sich tim dem grünen monster entgegen,
todesmutig flatterte er wie ein kamikazeflieger auf die zunge
zu und biß hinein ganz verwegen.
lilly war gerettet, der frosch sprang jammernd in den teich um
seine blutende, schmerzende wunde zu kühlen,
die kleine lilly bedankte sich mit einem kuss bei ihrem retter, er
wusste garnicht wohin mit seinen gefühlen.
lilly und tim gestanden sich ihre liebe und als die beiden heirateten,
da feierten alle teich- und wiesenbewohner ohne unterlass,
auch der frosch feierte mit und wurde sogar trauzeuge bei der
hochzeit, denn im grunde war er ja der anlass.
kurze zeit später, sie lebten im schilf in einem grossen gemütlich
eingerichteten und warmen reich,
kamen tochter mimi und sohn timy jr. auf die welt, sie waren der
sonnenschein aller bewohner der wiese und des teich(s).
alles lief wunderbar, tim sorgte gut für seine kleine familie und
sie planten noch mehr kinder,
sie mussten allerdings damit noch warten bis zum nächsten jahr, denn
es war zu kalt, es nahte der winter.
die schmetterlingsfamilie überwinterte in der warmen, abgedichteten
reich und schliefen ganz friedlich,
als ein schneesturm über den zugefrorenen teich fegte und einen dicken
ast mit sich zog, wie betrüblich,
denn dieser ast fiel auf die behausung unserer schmetterlingsfamilie, was
soll ich sagen, sie waren alle sofort tot,
der einzige trost war, dass sie nicht leiden mussten, sie bekamen nichts
mehr mit.... noch wusste keiner von ihrem tod.
erst im frühjahr, als alle aus dem winterschlaf erwachten, bekamen sie
mit, dass familie schmetterling nicht mehr am leben war,
es wurde eine traurige gedenkfeier für sie veranstaltet und der frosch und
die grillen spielten traurige lieder von edward elgar.
noch heute sprechen die nachkommen von dieser tollen familie und dem
tragischen schicksal an diesem teich,
alle wussten, dass dieses fleckchen erde etwas besonderes war, denn hier
war jeder gleich und im herzen reich.
ich hoffe es bleibt auch so, dann hatte der tod von tim, lilly, mimi und
timy jr einen sinn, sonst werd ich bleich,
sie starben und hinterliessen als erbe ihre freundlichkeit allen gegenüber,
für sie waren alle wesen gleich.........

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen