GANZ VOLL SCHWEISS (ganz in weiss - roy black)
ganz in schweiss, ohne einen blumenstrauss,
stehst du stinkend wie ein iltis vor dem kirchenhaus.
ganz verschwitzt schaust du mich blöde an.
das ist ein grund der uns beide trennen kann.
miefend wie ein schwein, so gehst du neben mir
und der schweiss rinnt aus jeder pore dir.
ja, dann reichst du mir die hand
und nun ist auch meine voller schweiss,
mir ist schlecht und mein gesicht ist käseweiss.
ganz in schweiss, so stehst du neben mir,
vor dem traualtar mit einer flasche bier.
alle gucken schon, dein blick sieht glasig aus
stockbesoffen zur hochzeit im gotteshaus.
der pfarrer fragt, ob du mich heiraten willst,
schwitzend sagst du ja, in der hand ein warmes pils,
dann werd ich gefragt, ich sage leise nein,
deine frau will ich nie und nimmer sein.
du guckst böse und ich geh nach haus allein.
zweifelnd frag ich mich, was war das am altar,
früher war doch alles gut, wir waren ein traumpaar,
plötzlich trinkst du zu viel bier, stinkst wie ein totes tier
wasch dich, sauf nicht, dann komm ich zurück zu dir.
ohne schweiss klingelst du an meiner tür,
du bist sauber und in deiner hand da ist kein bier,
nüchtern und lächelnd lehnst du an der wand,
einen blumenstrauss und einen ring in deiner hand,
happy end, ich habe ja gesagt auf dem standesamt.

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