Sonntag, 25. Dezember 2022

alle Jahre wieder Weihnachtsstress

 





alle jahre wieder

kommt der weihnachtsstress

auf die *mütter hernieder,

bevor heiligabend ist.


kehrt mit ihrem besen,

sauber das ganze haus,

das war`s noch nicht gewesen

und bereitet alles vor im voraus.


müht sich ab ganz alleine

ohne hilfe und ohne dank,

hat so schwere, müde beine

legt die füsse hoch auf der bank.


geschenke einpacken, essen  bereiten,

der vater muss die kinder anleiten

den weihnachtsbaum schmücken,

sich umziehen, oh je die schuhe drücken.


dann ist`s endlich mal soweit,

der vater ist schon ganz schön breit,

er ertrug die kinder nur mit korn und bier

die kinder sehen die pakete, fallen auf die kniee, 


packen die geschenke aus, sind nur kurz zufrieden,

essen gibt es ohne vater, pünktlich um halb sieben,

der vater schläft durch bis zum nächsten morgen,

die mutter darf das papier entsorgen,


ein wenig wird noch ferngesehen,

alles wiederholungen vom letzten jahr,

dann können alle nur noch den bettzipfel sehen,

die mutter schaut nach den kindern, alles wunderbar.


am nächsten morgen geht es weiter, ganz klar,

der putenbraten muss fertig sein und gar,

bevor der rest der familie kommt, irgendwann.

dann beginnt der neuerliche stress sodann.


alle sind nun da und es war sonnenklar,

ein kind entzündet die kerze am baum fürwahr,

das chaos ist vollständig als der baum dann brennt,

wo ist der feuerlöscher, der vater sucht und rennt,


dann kommt auch schon die feuerwehr,

löscht den brand im nu, alle freuen sich darüber sehr,

dann gibt es putenbraten, die mutter ist vom stress schon satt

der vater ist schon wieder voll, das chaos setzte ihn schachmatt.


die mutter muss nun auch noch den gatten pflegen,

er hat nen kater, kann sich nicht mal im bett bewegen ,

nebenher darf sie auch noch kochen und waschen,

dann kommen die freunde, um den gänsebraten zu vernaschen.


so geht es jahrein und jahraus,

familie, freunde, und der schmaus,

alle gehen zufrieden nach hause um zu ruh`n,        

nur die mutter hat noch so viel zu tun,


sie muss die unordnung entfernen, sie ist bereit,

dann ist schon wieder das abendessen soweit                    

die mutter ist total kaputt, die kinder lachen,

sie schafft es noch bis in das bett mit ach und auch mit krachen.


endlich ist der alltag da, doch nur für ein paar tage,

dann kommt silvester an mit viel trara und einem saufgelage

da wird nochmal gefeiert, getanzt, gesoffen und geknallt

am nächsten tag liegt man im koma, man wird langsam alt.


ein jahr lang zeit zur vorbereitung für die weihnachts- und 

silvestertage,

dann beginnt, wie jedes jahr, die stressige endjahreszeitplage,

besorgt geschenke und den braten, man will bereit sein jederzeit.

nun genug geschrieben, es ist, zum glück, noch lange nicht soweit...   

                                                                                                                                                                              

*dieses gedicht ist allen fleissigen frauen gewidmet, nicht nur den müttern,
es passte nur inhaltlich besser zum gedicht.









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