an einem herrlichen freitag morgen,
machte sich eine familie sorgen,
denn seit zwei tagen ward der opa nicht mehr gesehen,
hoffentlich ist ihm nichts schlimmes geschehen,
sie suchten wirklich überall,
sogar in des nachbars hühnerstall,
dann gingen sie zur polizei,
die machte sich auf, eins zwei drei.
was war inzwischen dem opa widerfahren?
er ist mit dem boot zum fischen gefahren,
er mietete sich einen kahn und eine angel,
an fischen gab es im see keinen mangel,
er hatte bald genug fische im boot,
er freute sich sehr, denn die familie war in not.
es war schon dunkel, der alte mann sah das ufer nicht, oh weh,
er landete auf einer kleinen insel mitten im see.
dort schlug er ein nachtlager auf im weichen grase,
er schlief gleich ein und morgens weckte ihn ein hase.
der alte mann wollte heim, aber er sah das ufer immer noch nicht,
trotz des sonnigen himmels und tageslicht,
er hätte eine brille gebraucht,
vor wut hat er dann eine zigarre geraucht.
so ging es etliche wochen lang,
er hatte essen genug von seinem fischfang,
das wasser schöpfte er aus dem see,
bald fiel auch der erste schnee.
der opa fing schon an zu bibbern vor kälte,
zum glück fand er auf der insel zwei zelte,
in denen er bei wetter und wind,
unterschlupf fand, geschwind.
der alte mann war sehr verzweifelt, fing an zu weinen,
was wird wohl nach dem tod aus seinen gebeinen.
niemand bemerkte ihn, niemand hörte seinen schrei
dann kam jemand zur insel, die gehörte der fischerei,
so wurde der alte mann entdeckt und konnte endlich heim,
er hatte genug von den fischen, wollte endlich mal ein schwein,
einen schweinebraten bekam er bei einer grossen familienfeier,
und über dem see und der insel lag ein nebelschleier.
opa war so froh und zu allem bereit,
er wollte nochmal fische fangen für die weihnachtszeit,
er ging nicht alleine zum fischen, er war ja schlau,
er nahm seinen enkel mit und zum fest gab es forelle blau.
und die moral von der geschichte,
fahr nie alleine auf den see und nur bei tageslichte.

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